Ausflug der Klasse 1a zum Kinderkonzert in der Elbphilharmonie

Ausflug der Klasse 1a zum Kinderkonzert in der Elbphilharmonie

Am 17.12.2018 besuchten wir zusammen die Elbphilharmonie. Schon die Fahrt mit der 82 Meter langen, gebogenen Rolltreppe fanden wir sehr aufregend! 2,5 Minuten dauerte es, bis wir oben angekommen waren. Dort wollten wir die Aussicht von den Plaza genießen. Doch leider war es so nebelig, dass wir fast nicht sehen konnten – schade!

Im „Kleinen Saal“ warteten wir gespannt auf den Beginn des Konzerts „Sonne, Mond und Streicher“, bis fünf Musiker (gekleidet in Regenjacken und Gummistiefeln) anfingen, interessante Geräusche zu machen. Die Geräusche erzeugten sie z. B. mit Pappkartons, mit den Reißverschlüssen ihrer Regenjacken oder mit einem Schlägel, der die geriffelte Wand entlang strich. Danach kamen auch „richtige“ Instrumente wie Geigen hinzu. So stellten die Musiker verschiedene Klänge und Stimmungen dar, die uns zusammen mit tollen Lichteffekten in verschiedene Welten entführten. In eine Wüste, unter Wasser, auf den Mond… dies war oft unserer Fantasie überlassen.

Auf dem Rückweg zur Schule fuhren wir nicht nur mit der U-Bahn sondern auch ein kleines Stück mit der HVV-Fähre über die Elbe.

Kunstausflug der Klasse 1a

Kunstausflug der Klasse 1a

Am 23.11.2018 machten wir unseren ersten Schulausflug außerhalb des Stadtteils als Erstklässler! Es war ein Kunstausflug und es ging in die „Barlach Halle K“. Dort sind zur Zeit Malereien vom Künstler Wolfgang Beltracchi zu sehen. Früher fälschte Beltracchi Malereien von anderen berühmten Künstlern. So legte er viele Museen und Kunstsammler rein. Dafür musste er ins Gefängnis, denn das ist Betrug! Nun hat Beltracchi seine Strafe abgesessen und malt nur noch Bilder, die er mit seinem eigenen Namen unterschreibt. Dass er es damals geschafft hatte, so viele Kunstsammler reinzulegen, zeigt wie gut er malen kann.

Wir fuhren mit der U-Bahn in die Innenstadt. Schon die Bahnfahrt machte uns viel Spaß – die meisten Kinder spielten leise „Sching-schang-schong“.

In der Ausstellung angekommen, lernten wir unsere Führer kennen. Es waren keine Erwachsenen, sondern auch Schüler! Genauer gesagt Schüler der 11. und 12. Klasse des Wilhelm Gymnasiums. In kleinen Gruppen zeigten sie uns die Ausstellung. Sie erzählten uns interessante Informationen zu den Bildern und beantworteten unsere Fragen. Z. B. wissen wir jetzt, dass das Bild mit dem Schiff „HMS Beagle“ nach Turner von Beltracchi teilweise mit Fingern gemalt wurde. Mit dem Schiff führte Charles Darwin damals eine bedeutsame Forschungsreise durch.

Auf dem Rückweg besuchten wir kurz „Mann und Frau“ vom Künstler Stephan Balkenhol. Das sind zwei riesige Skulpturen, die vor der großen Zentralbibliothek stehen. Für das Foto hatten wir folgende Idee: Die Mädchen stellen sich zu der Frau und die Jungen zu dem Mann.

Die 4a im Rathaus

Die 4a im Rathaus

Im Oktober besuchte die 4a das Hamburger Rathaus. Ehrfürchtig schritten die Schülerinnen und Schüler durch die prachtvollen Räume und nahmen im Plenarsaal der Hamburger Bürgerschaft Platz. Zunächst wurden die Regierungsämter der Stadt Hamburg erklärt und anschließend im Rollenspiel diskutiert: Ihr seid die Bürgerschaft. Überlegt, was man in Hamburg gegen die Wohnungsnot tun könnte!

Die Kinder hatten viele Idee. Sollte man nicht einen Teil des Geldes für den Neubau von Obdachlosenunterkünften bereitstellen? Müsste man nicht eigentlich – bevor man noch mehr baut – lieber ein paar neue Parks und Grünflächen anlegen?  Sollen Familien zuerst eine Wohnung bekommen und dann erst allein stehende Menschen? Und wie teuer darf denn eine Wohnung, die die Stadt gebaut hat, für den Mieter eigentlich sein?

Zwar leben wir mit der Kinderkonferenz am Lämmersieth bereits seit Jahren Politik, aber so professionell wie heute, waren wir selten…

Historicus entführt uns in das historische Hamburg

Historicus entführt uns in das historische Hamburg

Die Kinderbuchautorin Irene Haarmeyer liest unserem Jahrgang 4 aus ihrem Kinderbuch Historicus vor. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Anfänge der Stadtgeschichte Hamburgs und die Gründung der Hammaburg eingeführt. Sie werden auf eine wilde Reise durch das Mittelalter mitgenommen und mit der Pest und dem Freibeuter Stoertebeker bekannt gemacht. Im Barock lernen sie, dass schon im 17. Jahrhundert jeder vierte Hamburger nichtdeutscher Herkunft war. Im 19. Jahrhundert wütet der Große Brand und zerstört halb Hamburg. Im 20. Jahrhundert wüten zwei schlimme Kriege und ein besonders schlimmer Diktator, der noch viel mehr zerstört.

Das historische Bildungsprogramm wird musikalisch unterlegt und mit Hilfe projizierter Bilder visualisiert. Ein großer Zeitstrahl hilft den Kindern bei der abstrakten zeitlichen Einordnung der Geschehnisse.

Tanzend und singend stellen wir fest: Wir sind Hamburger Jungs und Deerns und wir lieben die Pfeffersäcke…

Die Vorschule im Hamburger Rathaus

Die Vorschule im Hamburger Rathaus

Wir Vorschulschülerinnen/er  besuchten am 16.10 das Hamburger Rathaus und haben an einer Führung teilgenommen. Wir sind mit der U-Bahn dorthin gefahren. Das Rathaus ist riesig, mit ganz großen Räumen, ganz vielen großen Holztüren, Gemälden und viel Gold. Es gab auch einen Silberschatz zu sehen, der aus einem alten Rathaus gerettet wurde, als in Hamburg vor ganz langer Zeit so viele Häuser gebrannt haben. Den Bürgermeister haben wir nicht gehen – er hatte etwas in seinem Büro zu tun, hat Michael, der Mann der uns alles gezeigt hat, gesagt.Der Bürgermeister heißt Herr Tschenscher.
In einem großen Saal mit Klappstühlen wie im Kino, dort wo sonst die Politiker von Hamburg sitzen,haben
wir eine Abstimmung geübt. Wir wollten entscheiden, wer viele neue Spielgeräte auf einem Spielplatz haben möchte. Das war ganz spannend. Zum Glück haben sich die meisten Kinder für neue Spielgeräte entschieden, aber es war auch einigen Kindern egal. Das nennt man – Enthaltung- . Es gab in dem großen Saal  auch einen Stuhl, der aussah wie ein Königsthron – auf dem darf der Bürgermeister aber nicht sitzen. Dann haben wir noch ein Suchspiel gespielt- da mussten wir Dinge in einem Raum suchen, die uns auf einem Foto vorher gezeigt wurden. Wir haben alle Dinge entdecken können.
Zum Schluss haben wir noch im Innenhof  vom Rathaus an einem ganz schönen Springbrunnen mit dem Wasser gespielt und hatten viel Spaß.
Dann sind wir zur Schule zurückgefahren und haben Mittag gegessen.

(Zusammenfassung aus dem gemeinsamen Gespräch am nächsten Tag über den Besuch)

Die Wilden Finken im Niendorfer Gehege

Die Wilden Finken im Niendorfer Gehege

Neben vielen tollen Ausflügen während der sommerlichen Hamburger Herbstferien, wie dem Besuch des Parkbads in Volksdorf, dem Lohsepark in der Hafencity und dem Hamburger Puppentheater, machte sich der gesamte Hort am Donnerstag, 11.10. auf den langen Weg ins Niendorfer Gehege. Nachdem wir den Spielplatz eingeweiht hatten, gingen wir schließlich tief in den Wald. Der Waldboden bot uns geniale Möglichkeiten, in Kleingruppen Kunstwerke zu gestalten. Zunächst wurde das kreative Werk mit Stöcken eingerahmt, dann folgte die eigentliche Ausarbeitung, deren gestalterische Freiheit keine Grenzen gesetzt waren. Zum Schluss betrachteten wir noch das Damwild und machten uns dann wieder, total erholt von der frischen Waldluft, auf den Weg zurück.